Sonderprägung erinnert an das Wallfahrtsjubiläum in Kevelaer

Thomas Müller übergab die erste Sonderprägung im Beisein von Bürgermeister Dominik Pichler an Pastor Rolf Lohmann. Darüber freute sich auch Michael Knippschild. (Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer)

 

Möglicher Überschuss kommt kirchlichen Projekten zugute

Kevelaer (pbm/cb). Kerzen, Postkarten, Rosenkränze – Andenken aus Kevelaer gibt es in nahezu allen erdenklichen Formen und Preisklassen. Zum 375-jährigen Wallfahrtsjubiläum ist ein besonderes Erinnerungsstück erschienen: Eine limitierte Sonderprägung, die es in Gold oder in Silber gibt. Aus den Händen von Thomas Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Goch-Kevelaer-Weeze, und Michael Knippschild von der EuroMint GmbH nahm Wallfahrtsrektor Rolf Lohmann die erste Medaille mit der Prägenummer „1“ in Empfang.
„Ich freue mich über dieses Zeichen der Verbundenheit mit der Wallfahrt in Kevelaer“, bedankte sich Lohmann bei Müller und Knippschild. Die Medaille, auf deren Vorderseite die Gnadenkapelle und auf deren Rückseite die Kevelaerer Marienabbildung zu sehen ist, zeige „das Zentrum unserer Stadt“, sagte Lohmann. Er freue sich über die Idee und die Verwirklichung dieser Sonderprägung. Sie sei ein weiteres Zeichen, wie groß der Zuspruch von Vereinen, Institutionen und der Gesellschaft insgesamt mit Blick auf das Jubiläum sei. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, betonte der Wallfahrtsrektor, der kürzlich als neuer Weihbischof für den Niederrhein ernannt wurde. Die Weihe ist am Samstag, 8. Juli, in Münster.
Die Medaillen haben jeweils einen Durchmesser von 30 Millimetern und wurden in der höchsten Prägequalität „polierte Platte“ angefertigt, wie Knippschild erklärte. „Es handelt sich nicht um Legierungen, sondern reines Feinsilber und Feingold“, sagte er. Die Silberprägung ist auf 750 Stück limitiert, die Goldprägung auf 75 Stück, wobei in jede Medaille eine individuelle Nummer eingeprägt ist. Knippschild: „Wie schon vor 25 Jahren, als es eine ähnliche Sonderprägung gab, bieten wir hiermit eine besonders hochwertige Erinnerung an das Jubiläum.“
Sparkassen-Chef Müller freute sich bei der Übergabe, dass die Medaillen in der Kevelaerer Geschäftsstelle des Kreditinstituts, Busmannstraße 31-35, angeboten werden können. Die Preise seien so kalkuliert, betonte er, dass die Sparkasse damit keinen Gewinn erwirtschafte. Sollte es am Ende doch einen Überschuss geben, „dann fließt der in kirchliche Projekte, die uns von der Pfarrei St. Marien genannt werden“, versprach Müller. Erhältlich sind die Prägungen ab Donnerstag, 1. Juni. Die Goldmedaille mit einem Gewicht von 8,5 Gramm Feingold kostet 799 Euro, die Silbermedaille mit gleichem Gewicht kostet 45 Euro.

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